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Fachverband DAG SHG

Die DAG SHG hat den Ansatz der Selbsthilfeunterstützung durch spezialisierte Selbsthilfekontaktstellen entwickelt und vertritt diesen in Fachwelt und Öffentlichkeit.

Die DAG SHG war und ist an der Erarbeitung und kontinuierlichen Weiterentwicklung fachlicher Standards zur Selbsthilfeunterstützung maßgeblich beteiligt.

Die DAG SHG vertritt die Belange der rund 300 Selbsthilfekontaktstellen im Bundesgebiet und der Menschen, die sich in Selbsthilfegruppen / - und initiativen vor Ort zusammenschließen.

Zu ihren fachpolitischen Aufgaben zählen Stellungnahmen in Gesetzgebungsverfahren und die Interessenvertretung.

In den Bundesländern wird die DAG SHG vertreten durch die Landesarbeitsgemeinschaften der Selbsthilfekontaktstellen.

Die Schwerpunkte der DAG SHG liegen auf der fachlichen Selbsthilfeunterstützung und dem Sicherstellen förderlicher Rahmenbedingungen für die Arbeit von Selbsthilfegruppen.

Die DAG SHG war und ist an der Erarbeitung und kontinuierlichen Weiterentwicklung fachlicher Standards zur Selbsthilfeunterstützung maßgeblich beteiligt. Sie war Mitglied des wissenschaftlichen Beirates zweier Bundesmodellprogramme zur Etablierung von Selbsthilfekontaktstellen in den neuen und alten Bundesländern und hat den Aufbau solcher Stellen zur professionellen Selbsthilfeunterstützung durch Qualifizierungsmaßnahmen entscheidend mitgetragen. Zur Verständigung über institutionelle und fachliche Standards von Selbsthilfekontaktstellen erarbeitete der Fachverband Empfehlungen zu deren Ausstattung, Aufgabenbereichen und Arbeitsinstrumenten.

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Selbsthilfekontaktstellen
Empfehlungen zu Ausstattung, Aufgabenbereichen und Arbeitsinstrumenten. Broschüre
DAG SHG | 2. überarbeitete Auflage 2015

Selbsthilfe unterstützen — Fachliche Grundlagen für die Arbeit in Selbsthilfekontaktstellen und anderen Unterstützungseinrichtungen

In dem Leitfaden werden die fachlichen und institutionellen Grundlagen der professionellen Selbsthilfeunterstützungsarbeit vorgestellt. Zentrale Aspekte der Berufsrolle (zum Beispiel kooperative Beratung und Empowerment) und bewährte Kernelemente (zum Beispiel Aufklärung, Information und Vermittlung) werden ebenso beschreiben wie wichtige Kooperationsprozesse (zum Beispiel Mitwirkung in Netzwerken). Die Entwicklungsgeschichte der Unterstützung von Selbsthilfegruppen der letzten Jahrzehnte wird nachgezeichnet, ein Überblick über das gegenwärtige Feld der Selbsthilfe in Deutschland wird gegeben und neue gesellschaftliche Herausforderungen und Praxisaufgaben (zum Beispiel die Familien- und Patientenorientierung) werden angesprochen.
 

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Selbsthilfe unterstützen. Fachliche Grundlagen für die Arbeit in Selbsthilfekontaktstellen und anderen Unterstützungseinrichtungen. Ein Leitfaden.
NAKOS 2006

Seit der Einführung einer gesetzlich verankerten Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen im Sozialgesetzbuch V im Jahr 2000 ist die DAG SHG ein anerkannter und maßgeblicher Verband zur Vertretung der Interessen der Selbsthilfe.

Als "Vertreter der Selbsthilfe" beteiligt sich die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. am "Arbeitskreis Selbsthilfeförderung" der Bundesverbände der gesetzlichen Krankenkassen, der sich mit der Ausgestaltung und Umsetzung der Selbsthilfeförderung durch die gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 c SGB V befasst. Ebenso ist sie Mitglied des Beirates "Leitfaden Selbsthilfeförderung" des GKV Spitzenverbandes.

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. ist ebenso Mitglied der Fachgruppe "Förderung der Selbsthilfe" der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation" (BAR), welche Gemeinsame Empfehlung zur Förderung der Selbsthilfe gemäß § 13 Absatz 2 Nr. 6 SGB IX erarbeitet. Die Gemeinsame Empfehlung beinhaltet unter anderem die Aussage, dass Selbsthilfeförderung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.

GKV — Leitfaden zur Selbsthilfeförderung
Der GKV-Spitzenverband hat am 17. Juni 2013 die Grundsätze zur Förderung der Selbsthilfe gemäß § 20c SGB V vom 10. März 2000 neu beschlossen. Mit der Neufassung soll die Selbsthilfeförderung in Deutschland transparenter werden, um die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfegruppen- und -einrichtungen und den Krankenkassen weiter zu stärken..

Seit 01. Januar 2016 wird die Förderung von Selbsthilfegruppen, -organisationen und –kontaktstellen nicht mehr in § 20c, sondern in § 20h des SGB V geregelt. Zudem erhöht sich der Förderbetrag je Versicherten auf 1,05 Euro. Der Leitfaden zur Selbsthilfeförderung gilt in der o.g. Fassung weiter.

Selbsthilfeförderung
Informieren Sie sich hier über die Förderung der Selbsthilfe, zum Beispiel durch die Krankenkassen

Die DAG SHG ist zudem ein anerkannter Vertreterverband der Selbsthilfe- und Patienteninteressen nach § 140 f SGB V

Das GKV-Modernisierungsgesetz hat im SGB V mit dem § 140 f zum 01. Januar 2004 die Beteiligung von Patientinnen und Patienten im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) nach § 91, im Beirat der Arbeitsgemeinschaft für Aufgaben der Datentransparenz nach § 303 b, in den Landesausschüssen nach § 90, den Zulassungsausschüssen nach § 96 und den Berufungsausschüssen nach § 97 geregelt.

In der Patientenbeteiligungsverordnung nach § 140 g SGB V werden der Deutsche Behindertenrat (DBR), die Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen (BAGP), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) als maßgebliche Organisationen zur Beteiligung in den oben genannten Gremien genannt.

Die vom Gesetzgeber bestimmten maßgeblichen Organisationen der Patientenhilfe und der Selbsthilfe, so auch die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG), haben die Aufgabe, in den Arbeitsgruppen und den Unterausschüssen sowie dem Entscheidungsorgan des Gemeinsamen Bundesausschusses mit Vertretern der Krankenkassen (Kostenträger) und der Ärzte / Zahnärzte / Psychotherapeuten / Krankenhäuser (Leistungsanbieter) zusammenzuarbeiten. Dabei haben sie allerdings nur Mitsprache- und Antragsrechte, aber keine Entscheidungsrechte.

Die NAKOS organisiert für die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. die Mitwirkung von sachkundigen Personen in den Gremien auf Bundes- und Landesebene und die Kommunikation mit den anderen Patientenverbänden.

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Verordnung zur Beteiligung von Patientinnen und Patienten in der Gesetzlichen Krankenversicherung
(Patientenbeteiligungsverordnung – PatBeteiligungsV) Stand: 19.12.2003
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 63

Strukturierte Patientenbeteiligung gemäß § 140 f SGB V
NAKOS Studien | Selbsthilfe im Überblick 6 | Zahlen und Fakten 2016 | Übersicht 4.4 | 2016

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Kleine Chronologie zur Entstehung und Entwicklung des Fachverbands für Selbsthilfeunterstützung und Selbsthilfeförderung in Deutschland
DAG SHG 2012