Zivilgesellschaft unter Druck… die Selbsthilfe macht weiter!
Themenschwerpunkt im Müncher Selbsthilfejournal "einblick"
Die Selbsthilfe ist ein lebendiger und wichtiger Teil zivilgesellschaftlichen Engagements
Einführungsartikel Sebastian Rausch, Soziale Selbsthilfe SHZ
Doch die Räume und Möglichkeiten dieses Engagements sind in den letzten Jahren an vielen Stellen enger bzw. infrage gestellt worden. Wer die „Zivilgesellschaft“ ist und auf welchen Ebenen sie bedroht ist, möchten wir in dieser Ausgabe beleuchten und auch Impulse geben, sich auf veränderte Umstände einzustellen und vorzubereiten.
Wenn wir dabei den Blick besonders auf Selbsthilfegruppen und selbstorganisierte Initiativen richten, geht dieser unweigerlich auch darauf, welche Kraft und Bestärkung aus diesem Engagement entsteht und welchen Beitrag sie zu einem solidarischen und demokratischen Miteinander leisten.
Interviews mit Selbsthilfegruppen – Gruppenbeiträge zum Titelthema
- Wie tragen Sie aus dem Selbstverständnis Ihrer Initiative zu einem lebenswerten, offenen und guten gesellschaftlichen Miteinander bei?
- Was sollten sich alle Menschen über den Wert zivilgesellschaftlichen Engagements verdeutlichen? Betrifft eine Zivilgesellschaft unter Druck alle Menschen?
- Erleben Sie bei Ihrer Arbeit konkrete Anfeindungen oder Bedrohungen, Einengung von Handlungs- und Bewegungsspielräumen und wie gehen Sie damit um?
- Haben Sie Wünsche und Bedarfe, was Ihr persönliches Engagement aber auch zivilgesellschaftliches Engagement insgesamt angeht?
- Was gibt Ihnen in Ihrem Engagement Kraft, Stärke und Zuversicht?
Auf diese Fragen antworteten
- Frau Otiende-Lawani, Mitgründerin und Vorsitzende des Vereins Giving Africa a new face e.V.
- Herr Bagheri und Herr Amiri vom Hazara Kulturhaus e.V. und Bamiyan Kulturhaus e.V.
- Herr Schabel-Blessing, Vorstand des TransMann e.V., Leiter der Regionalgruppe München „Zivilgesellschaft beginnt dort, wo Menschen füreinander einstehen.“
Die Interviews führte Sebastian Rausch, Soziale Selbsthilfe SHZ.
Vernetzt euch, informiert euch und bleibt laut für die Themen, die euch wichtig sind!
Diese und weitere Fragen beantwortete Luise Bublitz von der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V., Verfahrenskoordinatorin Demokratie & Grundrechte (GFF):
- Warum sind in Ihren Augen zivilgesellschaftliche Gruppen so wichtig?
- Wie unterstützt die Gesellschaft für Freiheitsrechte diese?
- Hat sich die Lage für zivilgesellschaftliche Gruppen und Organisationen Ihrer Erfahrung nach in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren stark verändert und wie erleben Sie das?
- Was raten Sie selbstorganisierten Gruppen und Organisationen, sich diesem wachsenden Druck zu widersetzen?
Das Interview führte Stefanie Bessler, Öffentlichkeitsarbeit SHZ.
Alle Beiträge im Müncher Selbsthilfejournal "einblick", Ausgabe 03/2026:
www.shz-muenchen.de
Quelle und Text: Selbsthilfezentrum München, einblick 03/2026, 01.09.2026








