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19.11.2019

KOSKON analyisiert Selbsthilfeunterstützung in NRW

Nachlese der Fachtagung veröffentlicht

KOSKON NRW hat die Fachvorträge sowie einige Impressionen der Tagung „Selbsthilfe – was bewegt die Menschen? Bestandsanalyse und Zukunftsperspektiven der Selbsthilfe-Unterstützung in Nordrhein-Westfalen“ vom 14. November 2019 in Düsseldorf auf ihrer Internetseite veröffentlicht. KOSKON NRW präsentierte während der Fachveranstaltung eine umfangreiche Datenauswertung von Rahmenbedingungen, Tätigkeitsfeldern und Themen der örtlichen Selbsthilfekontaktstellen aufgrund einer Befragung im Jahr 2018. Ausgewählte Ergebnisse der Befragung sind:

  • Die fünf häufigsten Themen der Anfragen an Selbsthilfekontaktstellen sind: Depression und bipolare Störungen, nicht näher bezeichnete psychische Erkrankungen, Angst/Panik/Phobie, Alkohol und Gesundheitsförderung.
  • Die fünf häufigsten Themen bei Selbsthilfegruppengründungen sind Depressionen, Burnout, Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen und Sucht.
  • 56 Prozent der Selbsthilfekontaktstellen geben an, dass der Unterstützungsaufwand bei Gruppengründungen sich in den letzten fünf Jahren erhöht hat.
  • 46 Prozent der Selbsthilfegruppen von Migrant*innen haben soziale Themen / Lebensbewältigung als Anliegen.

Zudem hielt die Wissenschaftlerin Silke Schwinn ein Fachreferat über Entwicklungen in der gesellschaftlichen Bedeutung der Selbsthilfe. Im zweiten Teil der Veranstaltung tauschten sich in Arbeitsgruppen über die Themen Junge Selbsthilfe, Soziale Selbsthilfe, Psychische Erkrankungen, Migrant*innen, Pflege und Selbsthilfegruppenarbeit allgemein aus.

KOSKON NRW ist die landesweite Selbsthilfekoordinierungsstelle in Nordrhein-Westfalen. Die Koordinierungsstelle ist eine Einrichtung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen.

Quelle: KOSKON NRW | www.koskon.de

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