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19.07.2018

Darmkrebsfrüherkennung: Patientenvertretung fordert frühere Einladung

Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss kritisiert das Früherkennungsprogramm als unzureichend

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Richtlinie zum Organisierten Darmkrebsfrüherkennungsprogramm beschlossen. Versicherte werden somit ab dem 55. Lebensjahr mit einem Schreiben eingeladen, an einer Darmkrebsfrüherkennung teilzunehmen. Für die Patientenvertretung im G-BA ist das Vorsorgeprogramm nicht ausreichend. Die Patientenvertretung stellt in einer Presseerklärung die weiteren Forderungen vor, die bei dem Beschluss nicht berücksichtigt wurden:

  • Einladung zur Vorsorgeuntersuchung bereits ab 45 Jahren bei Männern und 50 Jahren bei Frauen
  • eine dritte Koloskopie (Darmspiegelung) im Laufe des Lebens
  • Hinweise auf familiäre Vorerkrankungen und somit ein höheres Risiko im Einladungsschreiben

Die Pressemitteilung der Patientenvertretung im G-BA im Wortlaut