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28.07.2020

Bayern: Sechs Wünsche der Selbsthilfe an die Politik

Engagierte und Kontaktstellen wollen Selbsthilfebeauftragte*n

Die Selbsthilfekoordination Bayern hat sechs Wünsche an die bayerischen Landtagsabgeordneten gerichtet und fordert unter anderem eine*n Selbsthilfebeauftragte*n im Landesparlament. Die Wünsche sind eine Reaktion auf die Situation der gemeinschaftlichen Selbsthilfe während der bisherigen Corona-Pandemie. Für das landespolitische Vorgehen gebe es "grundsätzlich großes Verständnis und Einvernehmen", trotzdem habe sich die Selbsthilfe "gerade in der Phase der Lockerungen von der Politik übersehen gefühlt".

Die "Wünsche an die bayerische Politik" lauten im Einzelnen:
 

  1. Einrichtung eines*r Selbsthilfebeauftragten
  2. Nennung der Selbsthilfe in der Infektionsschutzverordnung oder anderen Verordnungen
  3. eine weniger stigmatisierende Berichterstattung: "Jeder achtet auf alle Mitmenschen" statt "Jüngere müssen die Älteren schützen"
  4. Finanzierung digitaler Ausstattung, um Selbsthilfeaktiven die Beteiligung an Online-Angeboten zu ermöglichen
  5. Aufbau von Hilfesystemen, um Erfahrung mit digitalen Anwendungen weiterzugeben
  6. Aufruf des Freistaats an die Kommunen, geeignete Räume für Selbsthilfegruppentreffen möglichst kostenfrei zur Verfügung zu stellen

Die Wünsche wurden beim "Selbsthilfetreffpunkt Bayern" am 21. Juli 2020 von Selbsthilfeaktiven und Selbsthilfekontaktstellen erarbeitet.

Quelle: Selbsthilfekoordination Bayern | www.seko-bayern.de

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