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19.12.2019

Österreichs Selbsthilfe fordert kollektive Patientenbeteiligung

Forderungen richten sich an künftige Regierung

In Österreich fordern die drei maßgeblichen Selbsthilfeorganisationen von der künftigen Regierung eine Stärkung der Selbsthilfe durch die gesetzliche Verankerung von Patientenbeteiligung und Basisfinanzierung. Der Bundesverband Selbsthilfe Österreich, das Nationale Netzwerk Selbsthilfe und Pro Rare Austria verlangen ein Beteiligungsgesetz, welches die kollektive Patientenbeteiligung in Entscheidungsgremien auf Bundesebene regelt. Die Organisationen verweisen auf wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Vorteilen von Patientenbeteiligung und auf die Situation in anderen europäischen Ländern wie Deutschland.

Weiter fordern die drei Selbsthilfeorganisationen die gesetzliche Verankerung einer Basisfinanzierung der Selbsthilfe. Nur so könne die Selbsthilfe in Österreich gestärkt werden. Die Forderungen wurden der ÖVP und den Grünen übermittelt, die eine gemeinsame Regierungsbildung verhandeln.

Die maßgeblichen Selbsthilfeorganisationen in Österreich:

  • Der Bundesverband Selbsthilfe Österreich ist der Dachverband der bundesweit tätigen themenbezogenen Selbsthilfe- und Patientenorganisationen.
  • Das Nationale Netzwerk Selbsthilfe ist ein Zusammenschluss themenübergreifender Selbsthilfedachverbände und Selbsthilfekontaktstellen der Bundesländer.
  • Pro Rare Austria ist ein Dachverband der Selbsthilfe- und Patientenorganisationen im Bereich seltener Erkrankungen.

Quelle: APA-OTS | www.ots.at

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