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22.01.2019

Selbsthilfekontaktstellen: Seismografen gesellschaftlichen Wandels

Beitrag der NAKOS im Bundesgesundheitsblatt erschienen

Mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen für Selbsthilfekontaktstellen und neuen Ansätzen bei der Unterstützung von Selbsthilfegruppen beschäftigt sich ein Beitrag der NAKOS im aktuellen Bundesgesundheitsblatt mit Schwerpunkt „Selbsthilfe und Patientenbeteiligung“. Jutta Hundertmark-Mayser und Ursula Helms beschreiben darin die "Lotsenfunktion" der Selbsthilfekontaktstellen im professionellen Versorgungssystem und die gestiegenen Anforderungen an die Selbsthilfeberater*innen. Die Arbeit sei vielfältigen Entwicklungsprozessen unterworfen: "Selbsthilfekontaktstellen sind Seismografen der Auswirkungen gesellschaftlichen Wandels."

Vor allem die zunehmende Einbindung der Selbsthilfe in das Gesundheitswesen durch Beteiligungsrechte und Kooperationen bedinge eine Ausweitung des Aufgabenspektrums von Selbsthilfekontaktstellen, so die Autorinnen. Ebenso stellen gesellschaftliche Rahmenbedingungen wie die demografische Entwicklung und die Digitalisierung Anforderungen an die Beratungskompetenz der Fachkräfte in der Selbsthilfeunterstützung. Die Unterstützung des Generationenwechsels in Selbsthilfegruppen und die Gewinnung junger Menschen für ein Selbsthilfeengagement seien dabei Zukunftsaufgaben. Abhängig von den verfügbaren Ressourcen gelinge es Selbsthilfekontaktstellen, die Entwicklungsherausforderungen aufzugreifen und sie in einen Prozess der Organisations- und Qualitätsentwicklung aufzunehmen.

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz, 62(1) 2019, S. 32-39

https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-018-2845-5?wt_mc=alerts.TOCjournals&utm_source=toc&utm_medium=email&utm_campaign=toc_103_62_1

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