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17.08.2018

Broschüre gibt Anregungen für die Integration junger Menschen in bestehende Selbsthilfeangebote

Der Leitfaden von der Frauenselbsthilfe nach Krebs will helfen, junge Frauen stärker zu beteiligen

Generationenwandel ist in der Selbsthilfe in den letzten Jahren immer wieder eine Herausforderung. Die Leitungen und Vorstände einer Selbsthilfegruppe oder einer Selbsthilfeorganisation sind seit vielen Jahren oder Jahrzehnten engagiert, die Strukturen etabliert, die Arbeitsabläufe eingespielt. Vieles funktioniert gut - aber für neuere, jüngere Interessierte passen die bisherigen Strukturen bisweilen nicht mehr. Die Ideen und Bedürfnisse von jungen Menschen finden nicht genug Raum innerhalb der Selbsthilfe.

Auch die Frauenselbsthilfe nach Krebs ist bereits seit 1976 aktiv und hat in den vergangenen Jahren im Rahmen eines Projekts ein bundesweites Netzwerk initiiert, damit junge, an Krebs erkrankte Frauen die Möglichkeit haben, sich mit ihren Fragen und Sorgen untereinander auszutauschen. In diesem Zusammenhang hat die Frauenselbsthilfe nach Krebs eine Broschüre mit dem Titel "Junge Menschen und gealterte Strukturen" veröffentlicht. Kern der Broschüre ist die Beschreibung von fünf Phasen des Führungswandels in der Selbsthilfe. Die Phasen werden bezeichnet als: Raum für Veränderung, Raum für Beteiligung, Raum für authentische Begegnung, Raum für generationsübergreifenden Dialog, Raum für Verstetigung und Erneuerung. Der Leitfaden richtet sich an die Krebs-Selbsthilfe, ist aber so geschrieben, dass themenübergreifend viele verschiedene Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen von den Anregungen profitieren können. Die Broschüre steht auf der Internetseite der Frauenselbsthilfe nach Krebs als Download zur Verfügung.

Link zur Broschüre: www.frauenselbsthilfe.de