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31.03.2017

Ab 1. April: Neue psychotherapeutische Sprechstunde

Kurzfristige Beratung bei psychischen Beschwerden für alle gesetzlich Krankenversicherten

Ab dem 1. April können sich Menschen mit psychischen Beschwerden kurzfristig und umfassend bei einem Psychotherapeuten beraten lassen. Dafür bieten Psychotherapeuten ab dem nächsten Monat eine Sprechstunde an, die es bisher nicht gab. Ratsuchende können dadurch deutlich schneller als bislang einen ersten Termin erhalten, teilte die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) mit.

"Für Patienten sind die langen Wartezeiten auf ein erstes Gespräch bei einem Psychotherapeuten damit Vergangenheit", erklärte Dr. Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK). "Zukünftig ist es möglich, beim Psychotherapeuten kurzfristig abklären lassen, wie psychische Beschwerden einzuschätzen sind".

In einer psychotherapeutischen Sprechstunde kann sich jeder gesetzlich Krankenversicherte beraten lassen. Dafür sollte er telefonisch einen Termin verabreden und zum Gespräch seine Versichertenkarte mitbringen. Ein Antrag bei der Krankenkasse ist nicht notwendig. Den Angaben zufolge erhöht sich damit jedoch nicht die Zahl der Behandlungsplätze, sondern sie wird eher noch knapper. Viele Patienten werden im Anschluss an die Sprechstunde weiterhin lange warten müssen, bis sie eine ambulante Psychotherapie beginnen können.

Quellen: Bundespsychotherapeutenkammer, Pressemitteilung vom 27.03.2017