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06.03.2017

Zukunft der onkologischen Versorgung

Positionspapier mit Handlungsempfehlungen unter Mitwirkung des Hauses der Krebs-Selbsthilfe erarbeitet

Im März 2017 veröffentlichte die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Zukunft der Onkologie“ das Positionspapier „Wissen generierende onkologische Versorgung“. Es präsentiert Handlungsempfehlungen und Ansätze zur besseren Versorgung für Krebspatient/innen. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die den Zugang zu neuen Medikamenten und Therapien sowie eine sichere Behandlung garantieren sollen.

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe besteht aus Abgeordneten verschiedener Bundestagsfraktionen sowie Vertreter/innen von Krankenkassen und Ärzteschaft, der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, der Wissenschaft und der Patientenvertretung. Die Patientenvertretung nimmt das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. wahr.

Die Behandlung von Krebs stehe vor neuen Herausforderungen, erläuterte der Vorsitzende des Hauses der Krebs-Selbsthilfe, Ralf Rambach. "Nicht alles, was möglich ist, ist auch gut und das, was gut ist, ist nicht allen bekannt." Es gelte, künftig onkologische Versorgung so zu gestalten, dass Wissen systematisch generiert und allen Beteiligten, auch den Krebspatienten, nachhaltig zugänglich gemacht wird.

Krebsversorgung der Zukunft brauche eine vernetzte Forschung, in die die Selbsthilfe integriert ist und deren Erkenntnisse strukturiert in die klinische Anwendung getragen werden, so Rambach weiter. Notwendig seien Qualitätsberichte, Versorgungsdaten, Krebsregister und Studien, die einen aussagekräftigen Vergleich ermöglichen und für Patient/innen verständlich sind.

Das Positionspapier der Arbeitsgruppe „Zukunft der Onkologie“ sowie eine elektronische Pressemappe können auf www.hausderkrebsselbsthilfe.de abgerufen werden.

Quelle: Haus der Krebshilfe, Mitteilung vom 06.03.2017