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16.11.2021

Jubiläumsfeier in Niedersachsen: Der Wert der Selbsthilfe in der Zivilgesellschaft

Pressemitteilung des Selbsthilfe-Büros Niedersachsen

Mit der landesweiten Onlineveranstaltung "Der Wert der Selbsthilfe für die Zivilgesellschaft" feierte das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen am 12. November 2021 die Jubiläen und die Bedeutung der nie­dersächsischen Selbsthilfe und ihrer Unterstützung.

Vor 35 Jahren riefen sieben Selbsthilfekontaktstellen den Niedersächsischen Arbeitskreis der Kontakt- und Beratungsstellen im Selbsthilfebereich als unabhängige, fachpolitische Selbsthilfever­tretung ins Leben. Fünf Jahre später wurde dann das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V., als landesweite Service-, Beratungs- und Netzwerkein­richtung für die Selbsthilfe errichtet und im selben Jahr startete auch das Land Nieder­sachsen mit der finanziellen Förderung von Selbsthilfekontaktstellen.

Wie wichtig die Selbsthilfe als Glied in der Kette zivilgesellschaftlicher Bereiche ist, wird besonders in der Pandemie-Zeit deutlich. Von der gemeinschaftlichen Hilfe für die Lebensbewältigung der Einzel­nen über das gesellschaftliche Engagement durch selbst Betroffene im Gesundheits- und Sozialbe­reich bis zur Rolle der Selbsthilfeunterstützung vor Ort und in Niedersachsen. Die digitale Veranstal­tung thematisierte die wichtigsten Aspekte der Selbsthilfe vor und während der Pandemie.

Die Jubiläumsfeier wurde am 12. November 2021 von 11 bis 13 Uhr über einen Livestream übertra­gen. Nach einem Grußwort von Dörte von Kittlitz, Leiterin des Selbsthilfe-Büros Niedersachsen, prä­sentierte Elke Tackmann, Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, ausgewählte Ergebnisse einer Befra­gung der Selbsthilfe-Kontaktstellen in Niedersachsen. Im Anschluss wurde der Wert der Selbsthilfe in einer Po­diumsdiskussion aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Es diskutierten: Dirk Schröder (Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Niedersachsen), Hanno Kummer (vdek-Landesvertretung Niedersachsen), Dr. Christopher Kofahl (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), Wolfgang Ehlers (Selbsthilfegruppenvertreter), Ele Herschelmann (Beratungs- und Koordi­nationsstelle für Selbsthilfegruppen e. V. Oldenburg) und Dörte von Kittlitz (Selbsthilfe-Büro Niedersach­sen). Durch die Diskussionsrunde führte André Beermann, Vorstand der Deutschen Arbeitsgemein­schaft Selbsthilfegruppen e.V. 

Gefördert wurde die Jubiläumsveranstaltung von der DAK-Gesundheit, Handelskrankenkasse (hkk), Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) und Techniker Krankenkasse (TK) sowie dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und der GKV-Selbsthilfeförderung Nieder­sachsen.

Das Veranstaltungsvideo: selbsthilfe-buero.de

Text: Elke Tackmann (Selbsthilfe-Büro Niedersachsen)

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