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22.11.2019

Gemeinsame Zeitungsanzeige gegen Diskriminierung

26 Verbände reagieren auf Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion

Mit einer gemeinsamen Anzeige in der Süddeutschen Zeitung vom 22. November 2019 haben sich 26 zivilgesellschaftliche Verbände gegen Diskriminierung von geflüchteten Menschen und Menschen mit Behinderung ausgesprochen. Anlass ist eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung mit dem Titel "Straftaten und Gefahrenpotential von psychisch kranken Flüchtlingen".

"Wir sind empört über die Anfrage", beginnt die Zeitungsanzeige; es werde "eine willkürliche Verbindung zwischen Straftaten von Einzelnen, psychischer Erkrankung und Menschen auf der Flucht konstruiert". Solchen diskriminierenden Schlussfolgerungen soll die Anzeige entgegenwirken: "Als Verbände der Zivilgesellschaft positionieren wir uns erneut und sehr entschieden gegen jegliche Diskriminierung, Ausgrenzung und Bedrohung von geflüchteten Menschen und Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung." Zu den beteiligten Verbänden gehören auch mehrere Selbsthilfeorganisationen behinderter und psychisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen.

Quelle: Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen | www.bvkm.de

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