"Auf die Menschen kommt es an:" Akteure und Adressaten der Selbsthilfe und der Selbsthilfeunterstützung
Jahrestagung vom 31. Mai bis 2. Juni 2010 in Hamburg
Die 32. bundesweite Fachtagung (Jahrestagung 2010) der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. für professionelle Fachkräfte der Selbsthilfeunterstützung wird in Zusammenarbeit mit KISS Hamburg durchgeführt.
Bei der Tagung werden die Akteurinnen und Akteure bzw. Adressatinnen und Adressaten der Selbsthilfe und der Selbsthilfeunterstützung ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Dadurch soll deutlich werden, wie vielfältig und wie besonders die in der Selbsthilfe handelnden Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituation sind.
Die 32. bundesweite Fachtagung (Jahrestagung 2010) der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. für professionelle Fachkräfte der Selbsthilfeunterstützung wird in Zusammenarbeit mit KISS Hamburg durchgeführt.Bei der Tagung werden die Akteurinnen und Akteure bzw. Adressatinnen und Adressaten der Selbsthilfe und der Selbsthilfeunterstützung ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Dadurch soll deutlich werden, wie vielfältig und wie besonders die in der Selbsthilfe handelnden Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituation sind.
Internetdokumentation der Jahrestagung 2010
Die Themenstellungen der Selbsthilfe, die Handlungsfelder und Handlungsziele erhalten erst durch die Menschen und ihr Handeln sichtbare und aussagekräftige Konturen. Das betrifft die persönliche Bewältigung von körperlichen und psychischen Erkrankungen und Behinderungen ebenso wie die Entwicklung tragfähiger sozialer Beziehungen in Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft, Freundes- oder Kollegenkreis. Auch die gemeinsame Netzwerkbildung, die Kooperation mit Versorgungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen und die Gestaltung von Prozessen des gemeinsamen Lernens, der Gesundheitsförderung und institutioneller Beteiligung sind immer von den Personen und Umständen geprägt.
Bei der Tagung gab es Plenarvorträge und -diskussionen, vier Arbeitsgruppen, eine Ideenwerkstatt und ein Open Space. Gegenstand der Arbeitsgruppen war die Selbsthilfe bestimmter Personengruppen, und zwar von Frauen und Männern, von
Migrantinnen und Migranten, von jungen und älteren Menschen und von Angehörigen. Das Ziel war es, akteurs- bzw. adressatenspezifische Anforderungen bei der Selbstorganisation, bei der Gruppenarbeit, im öffentlichen Auftreten und ähnliches sowie entsprechende Unterstützungs- und Kooperationsbedarfe durch Selbsthilfekontaktstellen konzeptionell wie praktisch herauszuarbeiten. Thema war auch die zielgruppenspezifische Ansprache und aufsuchende Aktivierung von Menschen, um diese verstärkt für die gemeinschaftliche Selbsthilfe zu gewinnen.
Die Themenstellungen der Selbsthilfe, die Handlungsfelder und Handlungsziele erhalten erst durch die Menschen und ihr Handeln sichtbare und aussagekräftige Konturen. Das betrifft die persönliche Bewältigung von körperlichen und psychischen Erkrankungen und Behinderungen ebenso wie die Entwicklung tragfähiger sozialer Beziehungen in Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft, Freundes- oder Kollegenkreis. Auch die gemeinsame Netzwerkbildung, die Kooperation mit Versorgungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen und die Gestaltung von Prozessen des gemeinsamen Lernens, der Gesundheitsförderung und institutioneller Beteiligung sind immer von den Personen und Umständen geprägt.
Bei der Tagung gab es Plenarvorträge und -diskussionen, vier Arbeitsgruppen, eine Ideenwerkstatt und ein Open Space. Gegenstand der Arbeitsgruppen war die Selbsthilfe bestimmter Personengruppen, und zwar von Frauen und Männern, von
Migrantinnen und Migranten, von jungen und älteren Menschen und von Angehörigen. Das Ziel war es, akteurs- bzw. adressatenspezifische Anforderungen bei der Selbstorganisation, bei der Gruppenarbeit, im öffentlichen Auftreten und ähnliches sowie entsprechende Unterstützungs- und Kooperationsbedarfe durch Selbsthilfekontaktstellen konzeptionell wie praktisch herauszuarbeiten. Thema war auch die zielgruppenspezifische Ansprache und aufsuchende Aktivierung von Menschen, um diese verstärkt für die gemeinschaftliche Selbsthilfe zu gewinnen.
AG 1: Frauen und Männer in der Selbsthilfe
Dr. Bettina Möller-Bock: Ist Selbsthilfe weiblich? Welchen Aufschluss geben statistische Daten? (305kb)
Der Beitrag "Männerselbsthilfe in Hamburg" wurde der DAG SHG von Frank Omland für eine Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Detailliert werden genderorientierte Fragen zur Selbsthilfe, insbesondere die geschlechterbewusste Ansprache von Männern und deren Aktivierung, erörtert:
Frank Omland: „Projekt“ statt „Problem“ – Über die Änderung der Sichtweisen für die männerspezifische Selbsthilfeförderung (Artikel) (1850kb)
AG 2: Migrantinnen und Migranten in der Selbsthilfe
Serpil Klukon: Weiterentwicklung der Selbsthilfeunterstützung für Migrantinnen und Migranten in Hamburg (100kb)
Dr. Siegmund Pisarczyk: Praxis und Wahrnehmung: Erfahrungen aus der multikulturellen Selbsthilfegruppe "Gegen soziale Isolation" (159kb)
Wir verweisen an dieser Stelle auf den Beitrag von Öznur Naz aus dem Selbsthilfegruppenjahrbuch 2006:
Öznur Naz: Sind türkischsprachige Mitbürgerinnen und Mitbürger schwieriger zur Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe zu motivieren? (36kb)
AG 3: Junge und ältere Menschen in der Selbsthilfe
Marianne Holthaus: Jüngere und Ältere in der Suchtselbsthilfe. Erkenntnisse und Ansätze aus dem Projekt "Brücken bauen" und dem Arbeitsbereich "Ältere Menschen (55plus)" (2086kb)
Dr. Jutta Hundertmark-Mayser: Virtuell ist auch real: Selbsthilfe junger und älterer Menschen im Internet (159kb)
AG 4: Angehörige in der Selbsthilfe
Fritz Bremer: Motivationslage von Angehörigen in Selbsthilfegruppen: Was ist typisch? Was hindert? Was hilft? (164kb)
Der Beitrag "Selbsthilfe und Stadtgesellschaft" wurde der DAG SHG von Dr. Konrad Hummel für eine Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Vorgestellt werden dort die Herausforderungen, die Dynamik (Milieuentwicklung) und der notwendige trisektorale Dialog (Staat, Unternehmen, Bürger) für eine gelingende Stadtentwicklung. Der Beitrag ist fokussiert auf die Aspekte "Lernen" und "Bildung":
Dr. Konrad Hummel: Statdtentwicklung und Perspektiven der Bürgergesellschaft (Präsentation) (2623kb)
Pressemitteilungen
Hamburg – Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen eröffnet. Pressemitteilung der DAG SHG vom 31.05.2010
Gießen – Rund 130 Akteure und Adressaten der Selbsthilfe und Selbsthilfeunterstützung treffen sich vom 31. Mai bis 2. Juni auf der Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. in der Hamburger Handwerkskammer. Kooperationspartner sind die Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen in Hamburg (KISS Hamburg). Pressemitteilung der DAG SHG vom 28. Mai 2010
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Letzte Änderung: 02.02.2012


