
In 2007 veranstaltete die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. ihre jährliche Fachtagung vom 25. bis 27. Juni in Potsdam. Die Tagung wurde in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft für Selbsthilfeförderung e.V. Brandenburg und der SEKIZ e.V. Potsdam durchgeführt.
Im Zentrum der Fachtagung stand ein Kernthema der Selbsthilfeunterstützung: Selbsthilfekontaktstellen sind Orte der Vermittlung und Begegnung, und viele Aufgaben in der Selbsthilfeunterstützung lassen sich mit diesen zwei Begriffen beschreiben. Selbsthilfekontaktstellen fungieren in vielerlei Hinsicht als „Spinnen’ im Netz der regionalen gesundheitlichen und sozialen Versorgung. Sowohl die Betroffenen untereinander als auch Betroffene und professionelles System werden durch Selbsthilfekontaktstellen miteinander verknüpft. Die über 145 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über Perspektiven, Partner und Herausforderungen, die sich daraus ergeben.
Im Zentrum der Fachtagung stand ein Kernthema der Selbsthilfeunterstützung: Selbsthilfekontaktstellen sind Orte der Vermittlung und Begegnung, und viele Aufgaben in der Selbsthilfeunterstützung lassen sich mit diesen zwei Begriffen beschreiben. Selbsthilfekontaktstellen fungieren in vielerlei Hinsicht als „Spinnen’ im Netz der regionalen gesundheitlichen und sozialen Versorgung. Sowohl die Betroffenen untereinander als auch Betroffene und professionelles System werden durch Selbsthilfekontaktstellen miteinander verknüpft. Die über 145 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über Perspektiven, Partner und Herausforderungen, die sich daraus ergeben.
Monika Linde, Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft für Selbsthilfeförderung Brandenburg e.V., betonte in ihrer Begrüßung besonders den Stellenwert der Qualitätssicherung, die für die Selbsthilfeunterstützung in Brandenburg eine wichtige Rolle spiele.
15 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft für Selbsthilfeförderung Brandenburg e.V. –
LAGS Brandenburg im Internet unter www.selbsthilfe-brandenburg.de
LAGS Brandenburg im Internet unter www.selbsthilfe-brandenburg.de
Dr. Karl Deiritz, WIESE e.V. Essen, leitete die Eröffnung mit dem Fontane-Zitat "Glückliche Tage in Brandenburg
" ein.
Beate Blechinger, Ministerin für Justiz des Landes Brandenburg, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Namen des Schirmherren Ministerpräsident Platzeck.
Dr. Ute Winkler, Bundesministerium für Gesundheit, sah die Aufgaben der Selbsthilfeunterstützung unter anderem in einer Art „Übersetzungsarbeit’.
Diskussion zum Fachvortrag
Verschiedene Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonten die Kernfunktion der Selbsthilfekontaktstellen Betroffenen, die für sich selbst einstehen wollen, Unterstützung zu bieten. Die Selbsthilfekontaktstellen müssten sich bei der Vielzahl der unterschiedlichen Anforderungen von außen fragen: Was sind ihre fachlichen Ziele? Was ist sinnvoll und leistbar? Wie gehen sie mit Erwartungen von außen um?
Darüber hinaus hätten Selbsthilfekontaktstellen aufgrund ihrer Querschnittsposition Einblick in die Lücken und Probleme in den Versorgungssystemen. Aber sie könnten die Lücken weder füllen noch die Probleme lösen. Die Anforderungen an die Selbsthilfe (und Selbsthilfekontaktstellen) seien mittlerweile ebenso hoch wie an andere Einrichtungen der gesundheitlichen Versorgung. Die finanziellen und personellen Kapazitäten würden aber nicht gleichgestellt.
Verschiedene Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonten die Kernfunktion der Selbsthilfekontaktstellen Betroffenen, die für sich selbst einstehen wollen, Unterstützung zu bieten. Die Selbsthilfekontaktstellen müssten sich bei der Vielzahl der unterschiedlichen Anforderungen von außen fragen: Was sind ihre fachlichen Ziele? Was ist sinnvoll und leistbar? Wie gehen sie mit Erwartungen von außen um?
Darüber hinaus hätten Selbsthilfekontaktstellen aufgrund ihrer Querschnittsposition Einblick in die Lücken und Probleme in den Versorgungssystemen. Aber sie könnten die Lücken weder füllen noch die Probleme lösen. Die Anforderungen an die Selbsthilfe (und Selbsthilfekontaktstellen) seien mittlerweile ebenso hoch wie an andere Einrichtungen der gesundheitlichen Versorgung. Die finanziellen und personellen Kapazitäten würden aber nicht gleichgestellt.
Den entspannten Abschluss des Tages bildete der Empfang durch den Oberbürgermeister Jann Jacobs im Kulturzentrum und das Hoffest in der SEKIZ nebenan inklusive einer umfangreichen und interessanten Selbsthilfeausstellung und anschließender Stadtführung.
SEKIZ e.V. im Internet unter www.sekiz.de Informationen zur Wanderausstellung "Du bist nicht allein" in der Rubrik Veranstaltungen.
2. Tag – Arbeitsgruppen
Der Arbeitsgruppentag war wie jedes Jahr gut geeignet, um sich zu einzelnen Themen weiterzubilden. Vormittags fanden die „klassischen” Arbeitsgruppen statt, am Nachmittag wurde, wie schon im letzten Jahr, eine Open Space Konferenz angeboten, die wiederum große Resonanz fand.
Die Rolle von Selbsthilfekontaktstellen kam auch bei der Wahl der Themen für die Arbeitsgruppen zum Ausdruck. Die vier Hauptthemen repräsentierten Kernaufgaben, nämlich Information, Vermittlung und Vernetzung sowie Unterstützung von Selbsthilfegruppen in ihrer Arbeit, aber auch erweiterte Aufgaben wie Wahrnehmung oder Organisation von Beteiligungsmöglichkeiten oder Integration unterschiedlicher Kulturen in die Selbsthilfe.
Der Arbeitsgruppentag war wie jedes Jahr gut geeignet, um sich zu einzelnen Themen weiterzubilden. Vormittags fanden die „klassischen” Arbeitsgruppen statt, am Nachmittag wurde, wie schon im letzten Jahr, eine Open Space Konferenz angeboten, die wiederum große Resonanz fand.
Die Rolle von Selbsthilfekontaktstellen kam auch bei der Wahl der Themen für die Arbeitsgruppen zum Ausdruck. Die vier Hauptthemen repräsentierten Kernaufgaben, nämlich Information, Vermittlung und Vernetzung sowie Unterstützung von Selbsthilfegruppen in ihrer Arbeit, aber auch erweiterte Aufgaben wie Wahrnehmung oder Organisation von Beteiligungsmöglichkeiten oder Integration unterschiedlicher Kulturen in die Selbsthilfe.
AG 1: Wissen über Selbsthilfe bereitstellen – Kompetenzen vermitteln
Moderation: Ilse Rapp, KISS Mainz / Bad Kreuznach
Wie kann man Menschen für Selbsthilfe interessieren und über Selbsthilfe informieren? Kann man über Erfahrungsaustausch Selbsthilfegruppen inhaltlich unterstützen? Wie sichert man – gerade in der Anfangsphase einer Selbsthilfekontaktstelle – die Qualität der Selbsthilfeunterstützung ab? Um diese sehr unterschiedlichen Kernfragen der Selbsthilfeunterstützung drehten sich Inputs und Diskussionen in der von Ilse Rapp moderierten Arbeitsgruppe.
Moderation: Ilse Rapp, KISS Mainz / Bad Kreuznach
Wie kann man Menschen für Selbsthilfe interessieren und über Selbsthilfe informieren? Kann man über Erfahrungsaustausch Selbsthilfegruppen inhaltlich unterstützen? Wie sichert man – gerade in der Anfangsphase einer Selbsthilfekontaktstelle – die Qualität der Selbsthilfeunterstützung ab? Um diese sehr unterschiedlichen Kernfragen der Selbsthilfeunterstützung drehten sich Inputs und Diskussionen in der von Ilse Rapp moderierten Arbeitsgruppe.
Annette Hillmann-Hartung, KIBIS des Paritätischen Nienburg, stellte die Wirkung von monatlichen Gesamttreffen für Selbsthilfegruppen im ländlichen Raum vor.
Anita Eschner, SEKIS Oranienburg, berichtete über ihre Erfahrungen mit der Begleitung ihrer Arbeit durch ein Qualitätssicherungsprojekt. Für sie als Einsteigerin in die Selbsthilfe-Unterstützungsarbeit sei dies eine sehr gute Möglichkeit gewesen, strukturelle Erfordernisse und Wirkungen von Arbeitsabläufen besser einschätzen zu können.
AG 2: Selbsthilfe als Partner der Gesundheitsversorgung – Beteiligungschancen nutzen und erweitern
Moderation: Dr. Bettina Möller-Bock, NAKOS Berlin
In der Arbeitsgruppe werden die Möglichkeiten und Grenzen der Beteiligung für Selbsthilfekontaktstellen aus zwei Perspektiven beleuchtet: einer wissenschaftlichen und einer praxisbezogenen. Hieraus soll deutlich werden, dass die Vertretung von Patientinnen, Patienten und Selbsthilfeinteressen in vielen Zusammenhängen realisiert wird und sich nicht allein auf die Ausübung von Beteiligungsrechten nach § 140 f SGB (sogenannte „Patientenbeteiligung”) beschränkt.
Moderation: Dr. Bettina Möller-Bock, NAKOS Berlin
In der Arbeitsgruppe werden die Möglichkeiten und Grenzen der Beteiligung für Selbsthilfekontaktstellen aus zwei Perspektiven beleuchtet: einer wissenschaftlichen und einer praxisbezogenen. Hieraus soll deutlich werden, dass die Vertretung von Patientinnen, Patienten und Selbsthilfeinteressen in vielen Zusammenhängen realisiert wird und sich nicht allein auf die Ausübung von Beteiligungsrechten nach § 140 f SGB (sogenannte „Patientenbeteiligung”) beschränkt.
Renate Ostendorf, miks – Münsteraner Informations- und Kontaktstelle für Selbsthilfe, stellte ihre persönlichen Erfahrungen mit Beteiligung in den Mittelpunkt. Sie sah eine Reihe von Chancen, aber auch Herausforderungen und Probleme mit den gestiegenen Beteiligungsmöglichkeiten der Selbsthilfe.
AG 3: Selbsthilfe und Migration – Selbsthilfekontaktstellen als Mittler zwischen den Kulturen
Moderation: Wolfgang Thiel, NAKOS Berlin
Der Austausch und die Zusammenarbeit in Selbsthilfegruppen, wie sie in Deutschland in großer Vielfalt bestehen, ist für viele hier lebende Migrantinnen und Migranten unterschiedlichster Nationalitäten unbekannt.
Welche Formen von Selbsthilfe finden sich bei ihnen? Wie kann der Zugang zu „deutschen” Selbsthilfegruppen erleichtert werden? Welche Vermittlungs- und Unterstützungsprozesse, welche „Übersetzungsleistungen” spielen eine Rolle? Wo sind die Grenzen, damit Selbsthilfe noch Selbsthilfe bleibt? Gibt es spezielle Hindernisse, die ein Selbsthilfeengagement für Menschen mit Migrationshintergrund erschweren und falls ja: können und sollen Fachkräfte der Selbsthilfeunterstützung hier initiativ werden, um solche Hindernisse zu überwinden? Spezielle Probleme für Menschen aus anderen Kulturkreisen stellen vor allem die unterschiedliche Sprache und die unterschiedlichen Sprachebenen dar.
Moderation: Wolfgang Thiel, NAKOS Berlin
Der Austausch und die Zusammenarbeit in Selbsthilfegruppen, wie sie in Deutschland in großer Vielfalt bestehen, ist für viele hier lebende Migrantinnen und Migranten unterschiedlichster Nationalitäten unbekannt.
Welche Formen von Selbsthilfe finden sich bei ihnen? Wie kann der Zugang zu „deutschen” Selbsthilfegruppen erleichtert werden? Welche Vermittlungs- und Unterstützungsprozesse, welche „Übersetzungsleistungen” spielen eine Rolle? Wo sind die Grenzen, damit Selbsthilfe noch Selbsthilfe bleibt? Gibt es spezielle Hindernisse, die ein Selbsthilfeengagement für Menschen mit Migrationshintergrund erschweren und falls ja: können und sollen Fachkräfte der Selbsthilfeunterstützung hier initiativ werden, um solche Hindernisse zu überwinden? Spezielle Probleme für Menschen aus anderen Kulturkreisen stellen vor allem die unterschiedliche Sprache und die unterschiedlichen Sprachebenen dar.
Im Input von Birgit Sowade, Selbsthilfe-Kontakt- und Beratungsstelle Berlin Mitte, AG Selbsthilfe und Migration Berlin, und der folgenden von Wolfgang Thiel, NAKOS Berlin, moderierten Diskussion wurden weitere Hindernisse identifiziert.
Christopher Kofahl, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, berichtet kurz von ausgewählten Erkenntnissen aus dem gleichnamigen Projekt.
AG 4: Vermittlung und Wissen für die Praxis: Unterstützungsmöglichkeiten für Selbsthilfegruppen in Konflikt- und Krisensituationen
Moderation: Götz Liefert, Selbsthilfetreffpunkt Berlin-Siemensstadt und
Hanne Theurich, Selbsthilfekontaktstelle Berlin-Steglitz-Zehlendorf
Die diesjährige Methodengruppe stellte Konflikte und Krisen in Selbsthilfegruppen in den Mittelpunkt. Aus dem Kreise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden Beispiele beigesteuert und verschiedene Herangehensweisen in der Arbeitsgruppe zum Teil in Rollenspielen erprobt.
Das Vorgehen orientierte sich an den Fragen: Wo beginnt die Krise? Wie entsteht sie? Welche Stufen der Eskalation gibt es? Wie kann eine Unterstützung dann aussehen? Wie beachtet man verschiedene Charaktere? Konflikte und Selbsthilfegruppen wurden mit Hilfe verschiedener Techniken betrachtet und analysiert, zum Beispiel mit dem Modell von „step-berlin” zu den Niveaus von Handlungsfähigkeit , der Anwendung der „Time-line” oder des Perspektivenwechsels.
Moderation: Götz Liefert, Selbsthilfetreffpunkt Berlin-Siemensstadt und
Hanne Theurich, Selbsthilfekontaktstelle Berlin-Steglitz-Zehlendorf
Die diesjährige Methodengruppe stellte Konflikte und Krisen in Selbsthilfegruppen in den Mittelpunkt. Aus dem Kreise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden Beispiele beigesteuert und verschiedene Herangehensweisen in der Arbeitsgruppe zum Teil in Rollenspielen erprobt.
Das Vorgehen orientierte sich an den Fragen: Wo beginnt die Krise? Wie entsteht sie? Welche Stufen der Eskalation gibt es? Wie kann eine Unterstützung dann aussehen? Wie beachtet man verschiedene Charaktere? Konflikte und Selbsthilfegruppen wurden mit Hilfe verschiedener Techniken betrachtet und analysiert, zum Beispiel mit dem Modell von „step-berlin” zu den Niveaus von Handlungsfähigkeit , der Anwendung der „Time-line” oder des Perspektivenwechsels.
Open Space – Konferenzmethode für große Gruppen
Moderation: Ingo Kempf, Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen des Landratsamtes Ortenaukreis
Am Nachmittag des zweiten Tages konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – wie schon im letzten Jahr – eigene Themen einbringen und bearbeiten. Überraschend war, dass ein großer Teil der Interessierten zum ersten Mal dabei war und die Open Space Methode nicht kannte. Dies zeigt, dass der Kreis der Teilnehmer/innen der Jahrestagung von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich ist.
Die entstandenen ad-hoc-Arbeitsgruppen diskutierten zu unterschiedlichen Themen, die zum Teil an die Inhalte des Vormittags anknüpften (Selbsthilfe und Migration), zum Teil aber auch völlig neu waren, etwa zur Gefahr für Selbsthilfekontaktstellen, die Vermittlung der „Methode” Selbsthilfe zu vernachlässigen, oder zur Kooperationen zwischen Selbsthilfe und Kliniken, aber auch zur Beeinflussung der Selbsthilfe durch Wirtschaftsunternehmen.
Moderation: Ingo Kempf, Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen des Landratsamtes Ortenaukreis
Am Nachmittag des zweiten Tages konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – wie schon im letzten Jahr – eigene Themen einbringen und bearbeiten. Überraschend war, dass ein großer Teil der Interessierten zum ersten Mal dabei war und die Open Space Methode nicht kannte. Dies zeigt, dass der Kreis der Teilnehmer/innen der Jahrestagung von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich ist.
Die entstandenen ad-hoc-Arbeitsgruppen diskutierten zu unterschiedlichen Themen, die zum Teil an die Inhalte des Vormittags anknüpften (Selbsthilfe und Migration), zum Teil aber auch völlig neu waren, etwa zur Gefahr für Selbsthilfekontaktstellen, die Vermittlung der „Methode” Selbsthilfe zu vernachlässigen, oder zur Kooperationen zwischen Selbsthilfe und Kliniken, aber auch zur Beeinflussung der Selbsthilfe durch Wirtschaftsunternehmen.
3. Tag – Fachvortrag zu Selbsthilfe im Sozialrecht und Podiumsdiskussion zur Gesundheitspolitik
Der Fachvortrag befasste sich zum einen mit der historischen Entwicklung des Sozialrechtes unter emanzipatorischen Gesichtspunkten und gab zum anderen einen sehr interessanten und profunden Überblick über die aktuelle gesetzliche Lage.
Der Fachvortrag befasste sich zum einen mit der historischen Entwicklung des Sozialrechtes unter emanzipatorischen Gesichtspunkten und gab zum anderen einen sehr interessanten und profunden Überblick über die aktuelle gesetzliche Lage.
In ihrem Fachvortrag stellte Ursula Helms, NAKOS Berlin, fest, dass es eine ganze Reihe von Regelungen gebe, mit denen die Idee der Selbsthilfe in den Sozialgesetzbüchern verankert sei.
Auf der abschließenden Podiumsdiskussion wurden die Themen der vergangenen Tage gebündelt. Auch durch diese Diskussion zog sich als Roter Faden der Gegensatz zwischen den Möglichkeiten, die Selbsthilfe in vielerlei Hinsicht bietet, und den Grenzen, die durch fehlende finanzielle Kapazitäten gesetzt sind.
Den Abschluss der Tagung bildete der Dank der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. an die Organisatorinnen und Organisatoren: Dr. Jutta Hundertmark-Mayser und Michaela Nourrisson von der NAKOS Berlin, an den Vorstand der LAGS Brandenburg, an das Team von SEKIZ Potsdam, an die Moderatorinnen und Moderatoren sowie an die Referentinnen und Referenten der Arbeitsgruppen.
Weiterführende Informationen:
Dörte von Kittlitz, Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, Hannover
21. Juni 2007
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Letzte Änderung: 07.09.2010


